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<title>Flugmodell</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Flugmodell</span></h1>
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<p>Ein <b>Flugmodell</b> ist ein <a href="Flugger%C3%A4t" class="mw-redirect" title="Fluggerät">Fluggerät</a>, das in Modellform, also in verkleinerter oder miniaturisierter Größe meist zum Zweck des Vergnügens oder der Freizeitgestaltung betrieben wird. Es handelt sich dabei entweder um die Verkleinerung eines Vorbildes aus der personentragenden Luftfahrt oder um ein reines Zweckmodell, das in dieser Erscheinung nur im Modellflug vorkommt.
</p><p>Funktionslose Modellflugzeuge (zum Beispiel aus dem <a href="Plastikmodellbau" title="Plastikmodellbau">Plastikmodellbau</a>) als reine Standmodelle werden in diesem Artikel nicht betrachtet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einführung"><span id="Einf.C3.BChrung"></span>Einführung</h2></div>
<p>Flugmodelle werden zumeist als <a href="Hobby" title="Hobby">Hobby</a> gebaut und geflogen. Sie werden im Handel sowohl als <a href="Bausatz" title="Bausatz">Bausatz</a> oder auch in verschiedenen Abstufungen als „fast flugbereit“ (ARF für <i>almost ready to fly</i>), „flugbereit“ (RTF für <i>ready to fly</i>) oder „flugbereit mit eingebautem Funkempfänger“ (RTB für <i>ready to bind</i>, bereit zur Herstellung der Funkverbindung zwischen Sender und Empfänger: <i><span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">englisch</a></span> <span lang="en-Latn" style="font-style:italic">binding</span></i>) verkauft. Manche Modellbauer entwickeln und bauen Flugmodelle selber. Flugmodelle gibt es in Größen von wenigen Zentimetern bis zu Spannweiten von mehreren Metern. Ein typischer Modellsegler hat eine Spannweite zwischen 1,3 und 4 Metern. Motorgetriebene Flugmodelle haben typischerweise Spannweiten zwischen 0,8 und 2 Metern. Die Palette der zurzeit zur Verfügung stehenden Antriebe umfasst <a href="Gummimotor" title="Gummimotor">Gummimotoren</a>, <a href="Elektromotor" title="Elektromotor">Elektroantriebe</a>, <a href="Kolbenmotor" class="mw-redirect" title="Kolbenmotor">Kolbenmotoren</a>, <a href="Gasturbine" title="Gasturbine">Gasturbinen</a>, und <a href="Pulsstrahltriebwerk" title="Pulsstrahltriebwerk">Pulsstrahltriebwerke</a>.
</p><p>Modellflug wird als Hobby betrieben sowie auch in nationalen oder internationalen Wettbewerben als Sport. Sofern es sich um ein ferngesteuertes Modell handelt, wird es in der Regel in Sichtweite seines Piloten betrieben.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein Flugmodell wird zumeist von nur einer Person gesteuert. Eine Ausnahme bildet der Lehrer-Schüler-Flug. Hierbei wird das Flugmodell von einem Primärsender (Lehrer) gesteuert, der einzelne oder alle Steuerfunktionen temporär an einen Sekundärsender (Schüler) übergeben kann. Dieses Vorgehen wird vor allem beim Erlernen des Modellfliegens praktiziert.
</p><p>Es gibt Vereine von und für Modellflug-Interessierte.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Historisch gesehen ist der Modellflug älter als die personentragende Luftfahrt und wird vom <a href="F%C3%A9d%C3%A9ration_A%C3%A9ronautique_Internationale" title="Fédération Aéronautique Internationale">Internationalen Luftsportverband</a> FAI als ein eigener Zweig der Luftfahrt angesehen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<p>Die Geschichte des Flugmodells ist eng mit der <a href="Geschichte_der_Luftfahrt" title="Geschichte der Luftfahrt">Geschichte der Luftfahrt</a> verbunden. Lange vor den ersten bemannten Flügen wurden die Grundlagen des Fliegens bereits mit Flugmodellen erprobt.
Der Mathematiker und Philosoph <a href="Archytas_von_Tarent" title="Archytas von Tarent">Archytas von Tarent</a>, * 428 v. Chr., wird im 2. Jahrhundert n. Chr. von <a href="Aulus_Gellius" title="Aulus Gellius">Aulus Gellius</a> in seinem Buch <a href="Noctes_Atticae" title="Noctes Atticae">Noctes Atticae</a> als Erbauer eines flugfähigen Vogelmodells erwähnt. Die „<a href="Taube_des_Archytas" class="mw-redirect" title="Taube des Archytas">Taube des Archytas</a>“ wird als durch mechanische Geschicklichkeit und weitere Künste geschaffene hölzerne Nachbildung einer Taube beschrieben; die geflogen sei, weil sie ausgewogen in der Schwebe gehalten wurde und von einer im Inneren eingeschlossenen und verborgenen Luftströmung angetrieben war.<sup id="cite_ref-NoctesAtticae_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-NoctesAtticae-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im vierten Jahrhundert v. Chr. spielen <a href="China" title="China">chinesische</a> Kinder bereits mit einem <a href="Spielzeug" title="Spielzeug">Spielzeug</a>, das als erstes bekanntes Modell eines Hubschraubers (Drehflügelflugzeug) angesehen werden kann. Der chinesische Kreisel bestand aus einem runden Stab, in den kreuzförmig leicht angestellt Vogelfedern eingesteckt waren. Durch Drehung des Rundstabs zwischen beiden Handflächen erzeugen die Federn schließlich genug Auftrieb, um den Kreisel in die Luft steigen zu lassen.
</p>
<ul><li>1804: Sir <a href="George_Cayley" title="George Cayley">George Cayley</a> baut, aufbauend auf seinem Flugzeugkonzept von 1799, ein erfolgreiches Gleitflugmodell.</li>
<li>1811: <a href="Albrecht_Ludwig_Berblinger" title="Albrecht Ludwig Berblinger">Albrecht Ludwig Berblinger</a> (Schneider von Ulm) misslang die Vorführung seines nachgewiesenerweise flugfähigen Hängegleiters wegen ungünstiger Windverhältnisse.</li>
<li>1848: <a href="John_Stringfellow" title="John Stringfellow">John Stringfellow</a> lässt in einer Fabrikhalle ein dampfgetriebenes Modellflugzeug rund 36 m weit frei fliegen.</li>
<li>1857: Nach erfolgreichen Modellversuchen erhalten die französischen Brüder du Temple de la Croix ein Patent über ein <a href="Motorflugzeug" title="Motorflugzeug">Motorflugzeug</a>.</li>
<li>1871: Der Franzose <a href="Alphonse_P%C3%A9naud" title="Alphonse Pénaud">Alphonse Pénaud</a> baut seine <a href="Planophore" title="Planophore">Planophore</a>, ein freifliegendes Motorflugmodell mit Gummimotorantrieb.</li>
<li>1875: Der Engländer Thomas Moy erprobt ein gefesseltes Motorflugmodell mit Dampfmaschinenantrieb und 4 m Spannweite.</li>
<li>1877: Erster Flug eines dampfgetriebenen <a href="Modellhubschrauber" title="Modellhubschrauber">Modellhubschraubers</a> von <a href="Enrico_Forlanini" title="Enrico Forlanini">Enrico Forlanini</a></li>
<li>1879: Der Franzose Victor Tatin baut ein Motorflugmodell mit Luftschrauben und <a href="Druckluftmotor" class="mw-redirect" title="Druckluftmotor">Druckluftmotor</a>, das erfolgreich Bodenstarts ausführt.</li>
<li>2003: Das Flugmodell <a href="Tam_5" class="mw-redirect" title="Tam 5">Trans-Atlantik-Modell 5</a> von Maynard Hill überquert im Nonstop-Flug den <a href="Nordatlantik" title="Nordatlantik">Nordatlantik</a>.</li></ul>
<p>Das Bauen von Flugmodellen als Hobby kam schon vor dem <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkrieg</a> auf. Bereits 1913 erschien ein Buch von P. L. Biegenwald mit dem Titel „Flugmodellbau“. Als Antrieb wurde in erster Linie der Gummimotor beschrieben und der mögliche Einsatz von Pressluft-, CO<sub>2</sub>- und Verbrennungsmotoren genannt. Der Elektromotor wurde für Flugmodelle für völlig ungeeignet gehalten. Im Bildband des Deutschen Historischen Museums „Das XX. Jahrhundert – Fotografien zur deutschen Geschichte“ findet sich auf Seite 91 ein Foto aus Berlin, datiert 1919, auf dem etwa zehn startbereite Wasser-Flugmodelle, offensichtlich mit Gummimotor, abgebildet sind. Baumaterialien waren anfänglich vor allem <a href="Sperrholz" title="Sperrholz">Sperrholz</a>, dünne Kiefernleisten und <a href="Papier" title="Papier">Papier</a> zwecks Tragflächenbespannung („<a href="Spannpapier" title="Spannpapier">Spannpapier</a>“), später verbreitet <a href="Balsaholz" class="mw-redirect" title="Balsaholz">Balsaholz</a>, und heute vor allem Kunststoffe wie Faserverbund- und <a href="Schaumstoff" title="Schaumstoff">Schaumstoff-Formteile</a> sowie „<a href="B%C3%BCgelfolie" title="Bügelfolie">Bügelfolie</a>“ zur Bespannung.
</p><p>In den 1930er Jahren wurden Verbrennungsmotoren für Flugmodelle eingeführt, bekannt war damals z. B. der „Kratmo“. Die ersten erfolgreichen Versuche mit Funkfernsteuerungen wurden in der zweiten Hälfte der 1930er Jahre durchgeführt. Nach 1950 wurden Funkfernsteuerungen durch kommerzielle Fertigung weiter verbreitet, zuerst als Röhrengeräte, die große und schwere Batterien benötigten, später mit Transistoren. Aber erst die Mitte der 1960er eingeführten <a href="Funkfernsteuerung" title="Funkfernsteuerung">Proportionalanlagen</a>, bei denen jedes Ruder genau dem Ausschlag der Knüppelbewegung am Sender folgt, womit sich insbesondere Flugmodelle präzise und sicher steuern lassen, machten den Modellflug populär.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einteilungen">Einteilungen</h2></div>
<p><span id="Kriterien_der_Einteilung"></span>
Flugmodelle werden zunächst grob in <i>Modellflugzeuge</i> und <a href="Modellhubschrauber" title="Modellhubschrauber">Modellhubschrauber</a> eingeteilt (siehe dort).
</p><p>Flugmodelle können nach verschiedenen Merkmalen unterschieden und unterteilt werden, beispielsweise nach dem Flugprinzip (leichter/schwerer als Luft), dem Antrieb (ohne Antrieb, Verbrennungs- oder Elektromotorantrieb, Raketenantrieb), der Steuerung (ohne Steuerung, leinengesteuert, (funk-)ferngesteuert, programmgesteuert), nach der Einsatzart (Hang- oder Thermiksegler, Kunstflugmodelle, Speedmodelle, Scalemodelle, Senkrechtstarter), der Bauweise (Fertigmodelle, Baukastenmodelle, nach Plan gebaut) oder auch dem hauptsächlich verwendeten Material (Holz/Rippenbauweise, Formschaummodelle, Voll-GFK-Modelle).
</p><p><span id="Zielsetzung_der_Einteilung"></span>
Damit internationale Wettkämpfe abgehalten werden können, unterteilt die internationale Interessenvertretung CIAM der FAI (<a href="F%C3%A9d%C3%A9ration_A%C3%A9ronautique_Internationale#CIAM" title="Fédération Aéronautique Internationale">Kommission für internationalen Modellflug des Internationalen Luftsportverbandes</a>) Flugmodelle in
Wettbewerbsklassen. Auch Rekorde können innerhalb der Klassifizierung durch die FAI international anerkannt werden. Darüber hinaus gibt es nationale Wettbewerbsklassen.
</p><p>Auch das Luftfahrtrecht des jeweiligen Landes unterteilt gegebenenfalls Modellflugzeuge in verschiedene Klassen, für die unterschiedliche rechtlicher Beschränkungen gelten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Flugprinzip">Flugprinzip</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Leichter_als_Luft"><span id="Modellballon"></span><span id="Modellballonsport"></span>Leichter als Luft</h3></div>
<p>Modelle mit <a href="Statischer_Auftrieb" title="Statischer Auftrieb">statischem Auftrieb</a> sind mit einem Traggas oder mit Heißluft gefüllt.
</p><p>Ohne tragendes Innenskelett fahren:
</p>
<ul><li>Modell-<a href="Gasballon" title="Gasballon">Gasballone</a> (Traggas), Modell-<a href="Prallluftschiff" title="Prallluftschiff">Blimps</a></li>
<li>Modell-<a href="Hei%C3%9Fluftballon" title="Heißluftballon">Heißluftballone</a> (mit Brenner geheizte Umgebungsluft)</li>
<li>allein durch Sonnenwärme geheizte <a href="Solarballon" title="Solarballon">Solarballone</a></li></ul>
<p>Mit stützendem Innenskelett fährt ein Modell-<a href="Luftschiff" title="Luftschiff">Luftschiff</a> (Traggas oder Heißluft). Modellballone und -Luftschiffe werden in der Regel ferngesteuert. Wettbewerbe werden bisher nicht veranstaltet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schwerer_als_Luft">Schwerer als Luft</h3></div>
<p>Modelle mit <a href="Dynamischer_Auftrieb" title="Dynamischer Auftrieb">dynamischem Auftrieb</a>
</p>
<ul><li>Trainingsflugzeuge wie der <a href="Gnumpf" title="Gnumpf">Gnumpf</a></li>
<li><a href="Segelflugmodell" title="Segelflugmodell">Segelflugmodelle</a></li>
<li>Motorflugmodelle</li>
<li><a href="Strahlgetriebenes_Flugzeugmodell" title="Strahlgetriebenes Flugzeugmodell">Strahlgetriebene Flugzeugmodelle</a> (<a href="Turbine" title="Turbine">Turbine</a>, <a href="Staustrahltriebwerk" title="Staustrahltriebwerk">Staustrahltriebwerk</a>/Pulso)</li>
<li><a href="Modellhubschrauber" title="Modellhubschrauber">Modellhubschrauber</a></li>
<li><a href="Motorschirm" title="Motorschirm">Motorschirm</a>-Modelle</li>
<li>Raketengleiter</li>
<li>Senkrechtstarter <a href="VTOL" class="mw-redirect" title="VTOL">VTOL</a>, Schwebeplattformen, bei denen der dynamische Auftrieb innerhalb des Antriebes für den Rückstoß verantwortlich ist (<a href="Hubschrauber" title="Hubschrauber">Hubschrauber</a>, <a href="Propeller" title="Propeller">Propeller</a> und <a href="Impeller" title="Impeller">Impeller</a>)</li>
<li><a href="Multicopter" title="Multicopter">Multicopter</a> Fluggerät mit mehreren (meist vier, sechs oder acht), in einer Ebene angeordneten, senkrecht nach unten wirkende Rotoren oder Propellern</li></ul>
<p>Modelle, die eine der Gravitation entgegenwirkende Kraft erzeugen, die weder statischer noch dynamischer Auftrieb ist, und eine nennenswerte Flughöhe erreichen können (also keinen Bodeneffekt ausnutzen oder z. B. magnetische Wechselwirkung mit dem Boden benötigen):
</p>
<ul><li><a href="Modellrakete" title="Modellrakete">Modellraketen</a></li>
<li>Schwebeplattformen durch Rückstoß (<a href="Raketenantrieb" class="mw-redirect" title="Raketenantrieb">Raketen</a>/<a href="Turbine" title="Turbine">Turbine</a>)</li>
<li>Sonstiges (z. B. <a href="Lifter_(Flugger%C3%A4t)" title="Lifter (Fluggerät)">Lifter</a>, <a href="Antriebsmethoden_f%C3%BCr_die_Raumfahrt#Lightcraft" title="Antriebsmethoden für die Raumfahrt">Lightcraft</a>)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Steuerung">Steuerung</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ferngesteuerte_Modelle">Ferngesteuerte Modelle</h3></div>
<p>Ein <i>ferngesteuertes Modellflugzeug</i> ist ein Modellflugzeug, das mit einem Empfänger (<i>Receiver</i>, RX) ausgerüstet ist und mit Hilfe eines Senders (<i>Transmitter</i>, TX) per Trägersignal drahtlos (ohne feste Verbindung) ferngesteuert wird. Im Allgemeinen kommen Funksignale als Trägersignal zum Einsatz (<i>RC-Flugzeug</i>, engl. <i>radio controlled</i>, siehe auch <a href="Funkfernsteuerung" title="Funkfernsteuerung">Funkfernsteuerung</a>), im Einstiegssegment auch <a href="Infrarot" class="mw-redirect" title="Infrarot">Infrarot</a>.
</p><p>Der Sender schickt ein Funksignal zum Empfänger im Flugmodell, das die Stellung der Steuerknüppel oder Schalter am Sender überträgt. Der Empfänger steuert dann die elektronischen/mechanischen Rudermaschinen (<a href="Servo" title="Servo">Servos</a>) an, die z. B. die Ruderflächen bewegen.
</p>
<ul><li>Ferngesteuerte Flugmodelle werden durch die <a href="F%C3%A9d%C3%A9ration_A%C3%A9ronautique_Internationale" title="Fédération Aéronautique Internationale">Fédération Aéronautique Internationale</a> (FAI) in folgende Wettbewerbsklassen eingeteilt:
<ul><li>F3 – Fernlenkflug
<ul><li>F3A – Ferngelenkte Motor-Kunstflugmodelle bis zu einem Gewicht von 5 kg</li>
<li><a href="F3A-X" title="F3A-X">F3A-X</a> – Ferngelenkte originalähnliche Motor-Kunstflugmodelle bis zu einem Gewicht von 10 kg</li>
<li><a href="F3B" title="F3B">F3B</a> – Ferngelenkte Thermik-Segelflugmodelle</li>
<li>F3C – Hubschrauber</li>
<li>F3D – Pylon-Rennmodelle</li>
<li>F3F – Ferngelenkte Hang-Segelflugmodelle</li>
<li>F3G – Ferngelenkte Motorsegler</li>
<li>F3H – Segelflugmodelle – Überlandrennen</li>
<li>F3I – Ferngelenkter Segelflugmodellschlepp</li>
<li><a href="F3J" title="F3J">F3J</a> – Ferngelenkte Thermik-Segelflugmodelle – Dauerflug</li>
<li><a href="SAL_(Modellflug)" title="SAL (Modellflug)">F3K</a> – Handstart-Segelflugmodelle</li>
<li>F3P – Indoor Kunstflugmodelle</li>
<li>F3S – Speedflugmodelle</li></ul></li>
<li>F4 (A-H) – Vorbildgetreuer Modellflug („Scale“)</li>
<li>F5 – Funkferngesteuerte Flugmodelle mit Elektromotor
<ul><li>F5A – Kunstflugmodelle</li>
<li>F5B – Elektro-Segelflugmodelle<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>F5C – Hubschrauber</li>
<li>F5D – Pylonrennmodelle</li>
<li>F5E – Solar-Flugmodelle</li>
<li><a href="F5F" title="F5F">F5F</a> – Elektro-Segelflugmodelle – „Einsteigerklasse“<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="F5J" title="F5J">F5J</a> – Elektro-Thermiksegler</li></ul></li></ul></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Freifliegende_Flugmodelle">Freifliegende Flugmodelle</h3></div>
<p>Freifliegende Modelle fliegen ohne Steuerung durch einen Piloten, jedoch sind Eigensteuerungen (Programmsteuerung/Magnetsteuerung) möglich.
</p>
<p>Freifliegende Modelle werden durch die <a href="F%C3%A9d%C3%A9ration_A%C3%A9ronautique_Internationale" title="Fédération Aéronautique Internationale">Fédération Aéronautique Internationale</a> (FAI) in folgende Wettbewerbsklassen eingeteilt:
</p>
<ul><li>F1A – Segelflugmodelle (A-2 Klasse)</li>
<li>F1B – Flugmodelle mit Gummimotor („Wakefield“)</li>
<li>F1C – Flugmodelle mit Verbrennungsmotor bis 2,5 cm³ („I“ – früher Römisch 1 genannt)</li>
<li>F1D – Saalflugmodelle</li>
<li>F1E – Segelflugmodelle mit Selbststeuerung, z. B. Magnetsteuerung <a href="Magnetflug" title="Magnetflug">Magnetflug</a></li>
<li>F1G – Flugmodelle mit Gummimotor („Coupe d’hiver“)</li>
<li>F1H – Segelflugmodelle (A-1 Klasse)</li>
<li>F1J – Flugmodelle mit Verbrennungsmotor bis 1,0 cm³ (1/2 A Klasse)</li>
<li>F1K – Flugmodelle mit CO<sub>2</sub>-Motoren</li>
<li>F1L – Saalflug, EZB-Modelle</li>
<li>F1M – Saalflugmodelle (Beginner)</li>
<li>F1N – Saalfluggleiter für Handstart</li>
<li>F1P – Flugmodelle mit Verbrennungsmotor bis 1,0 cm³, max. 1500 mm Spannweite und min. 26 dm² Tragflächeninhalt</li>
<li>F1Q – Flugmodelle mit Elektromotor, Batteriegewicht max. 120 g Ni. oder 90 g Li.</li></ul>
<p>Weitere Einteilungsmöglichkeiten für freifliegende Flugmodelle ergeben sich aus der Einsatzart, dem Aufbau, dem verwendeten Material oder anderen Gemeinsamkeiten:
</p>
<ul><li><a href="Segelflugmodell" title="Segelflugmodell">Segler</a> haben meist etwa zwei Meter <a href="Fl%C3%BCgelspannweite" title="Flügelspannweite">Flügelspannweite</a>. Gestartet wird mit Hochstartleine. Alle Freiflugmodelle müssen mit einem Zeitschalter ausgerüstet sein (<a href="#Programmgesteuerte_Modelle">siehe Programmgesteuerte Modelle</a>). Meist wird u. a. das Höhenleitwerk des Modells angesteuert, um eine Zwangslandung einzuleiten, die ein Davonfliegen bei starker <a href="Thermik" title="Thermik">Thermik</a> verhindert.</li>
<li>Selbststeuernde Hangsegler; vor dem Handstart wird das kompassgesteuerte Seitenruder so eingestellt, dass das Modell fest in die Himmelsrichtung gegen den <a href="Aufwind#Hang-Aufwind" title="Aufwind">Hangaufwind</a> fliegt und bei Abweichungen durch die Magnetsteuerung wieder in die eingestellte Flugrichtung zurückkehrt.</li>
<li>Motorsegler</li>
<li>Gummimotormodelle sind Segelflugmodelle/Segler, die mit einer durch einen verdrehten Gummistrang angetriebenen Luftschraube aus der Hand gestartet werden und auf eine Höhe von ca. 70 Meter steigen. Ist die Energie des Gummistrangs aufgezehrt, klappen die Luftschraubenblätter an den Rumpf an und das Modell fliegt als Segelflugmodell weiter.</li>
<li><a href="Ballonhelikopter" title="Ballonhelikopter">Ballonhelikopter</a> sind Hubschrauber, die mit der Druckluft eines Luftballons bis zu 20 Sekunden lang fliegen</li>
<li><a href="Hallenflug" class="mw-redirect" title="Hallenflug">Saalflugmodelle</a> sind extrem leichte Modelle (erreichbar sind Massen unter 1 Gramm, aber für Wettkampfklassen sind 1,2 Gramm Mindestmasse vorgeschrieben), angetrieben mit Gummimotor. Die Modelle „schleichen“ durch die Luft. Je nach Hallenhöhe sind in der Wettkampfklasse Flugzeiten bis 30 min erreichbar. Wegen der erforderlichen Hallenhöhe und Luftruhe werden Wettkämpfe häufig auch im Salzbergwerk ausgetragen.</li>
<li><a href="Papierflieger" title="Papierflieger">Papierflieger</a> sind Flugobjekte, welche vorwiegend aus Papier bestehen.
<ul><li><a href="Papierflugzeug" class="mw-redirect" title="Papierflugzeug">Papierflugzeuge</a> sind „normale“ Modellflugzeuge aus Papier, Karton und Pappe.</li>
<li><a href="Faltflieger" class="mw-redirect" title="Faltflieger">Faltflieger</a> bestehen aus einem, selten aus mehreren Bogen Papier. Auch in dieser Klasse werden Weltrekorde geführt (z. B. GBdR – längste Flugdauer: 27,9 s, Takuo Toda, 11. April 2009)</li></ul></li>
<li><a href="Modellrakete" title="Modellrakete">Raketen</a> sind mit Raketenmotor betriebene Flugmodelle. Meist in der <i>klassischen</i> <a href="Rakete" title="Rakete">Raketen</a>-Variante, vereinzelt jedoch auch umgebaute Segelflugmodelle.</li>
<li>Gas- oder heißluftgefüllte <a href="Ballon" title="Ballon">Ballone</a> und <a href="Luftschiff" title="Luftschiff">Luftschiffe</a>
<ul><li><a href="Luftballon" title="Luftballon">Luftballon</a></li>
<li><a href="Partyballon" class="mw-redirect" title="Partyballon">Partyballone</a></li>
<li><a href="Solarballon" title="Solarballon">Solarballone</a></li></ul></li>
<li><a href="Lifter_(Flugger%C3%A4t)" title="Lifter (Fluggerät)">Lifter</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Magnetsteuerung">Magnetsteuerung</h4></div>
<p>Die Richtungssteuerung erfolgt hier mit Hilfe des <a href="Erdmagnetfeld" title="Erdmagnetfeld">Erdmagnetfelds</a>. Eine <a href="Kompass" title="Kompass">Kompassnadel</a> (ein drehbar <a href="Lager_(Maschinenelement)" title="Lager (Maschinenelement)">gelagerter</a> <a href="Magnet" title="Magnet">Magnet</a>) weist immer nach Norden, und davon abhängig wird das Seitenruder gesteuert. Der Magnet bewirkt bei einer Abweichung von dieser Neutrallage ein <a href="Drehmoment" title="Drehmoment">Rückstellmoment</a> auf das Seitenruder. Dadurch hält das Flugmodell immer dieselbe (Himmels-)Richtung bei. Durch das Voreinstellen eines Verdrehungswinkels („Offsetwinkel“) gegen die Nordrichtung ist auch jede andere Richtung wählbar.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Eine <a href="Mikrocontroller" title="Mikrocontroller">Mikrokontroller</a>-Steuerung (Programmsteuerung) kann einem elektronischen <a href="Kompass" title="Kompass">Kompass</a> folgen – ein fließender Übergang zur Programmsteuerung.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Programmgesteuerte_Modelle">Programmgesteuerte Modelle</h4></div>
<p>In der einfachsten Form besteht eine Programmsteuerung aus einem mechanischen oder elektronischen Zeitschalter. Diese sind in fast allen Freiflugklassen üblich, um unter anderem nach Ablauf der maximalen Wettkampfwertungszeit eine zuverlässige Landung sicherzustellen. Komplexe Formen dieser Zeitschalter können durchaus mehrere Funktionen (Höhenruder, Seitenruder) steuern und dadurch komplexere Flugabläufe (Flugphasen) zum Beispiel in der Startphase (bunten) realisieren.
</p><p>Die <a href="Miniaturisierung" title="Miniaturisierung">Miniaturisierung</a> von Navigations-, Funk- und Computer-Komponenten erlaubt auch für den Modellflug Autopilot- und Programm-Steuerungen.
Die selbststeuernden Freiflugmodelle unterscheiden sich von den gesteuerten Modellen dadurch, dass nach dem Start und damit dem Beginn des freien Fluges keine Beeinflussung der Modelleinstellungen durch einen Piloten möglich ist.
</p><p>Ein bekanntes Beispiel ist das <a href="Tam_5" class="mw-redirect" title="Tam 5">Trans-Atlantik-Modell 5</a> aus dem Jahr 2003, das über 99 Prozent seines Transatlantikfluges programmgesteuert absolviert hat.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Leinengesteuerte_Modelle/Fesselflieger"><span id="Leinengesteuerte_Modelle.2FFesselflieger"></span>Leinengesteuerte Modelle/Fesselflieger</h4></div>
<p>Bei leinengesteuerten <a href="Fesselflugzeug" title="Fesselflugzeug">Fesselflugzeugen</a> hält der „Pilot“ das motorisierte Modell mit ausgestrecktem Arm an etwa 15–25 m langen Steuerleinen (straff gespannte dünne Stahlseile), die das Höhenruder bedienen, und führt das Modell per <a href="Zentrifugalkraft" title="Zentrifugalkraft">Zentrifugalkraft</a> im Kreis, wobei er sich synchron mitdreht.
</p>
<ul><li>Fesselflieger werden durch die <a href="F%C3%A9d%C3%A9ration_A%C3%A9ronautique_Internationale" title="Fédération Aéronautique Internationale">Fédération Aéronautique Internationale</a> (FAI) in folgende Klassen eingeteilt:
<ul><li>F2A-FAI Speed- oder Geschwindigkeitsmodelle</li>
<li>F2B – Kunstflugmodelle</li>
<li>F2C – Mannschaftsrennen</li>
<li>F2D – Combat- oder (zu deutsch) Fuchsjagdmodelle</li></ul></li>
<li><a href="Kunstflug" title="Kunstflug">Kunstflug</a></li>
<li><a href="Fuchsjagd_(Fesselflug)" title="Fuchsjagd (Fesselflug)">Fuchsjagd</a> – an zwei Flugmodellen wird jeweils (gleich lang) ein meterlanger Krepppapierstreifen befestigt. Die beiden Gegner stehen gemeinsam in der Kreismitte und versuchen, dem anderen von dessen Schleppe mit dem eigenen Propeller möglichst viel wegzuschneiden.</li>
<li>Speed- oder Rennmodell – nur das Tempo zählt. Die Modelle sind oft asymmetrisch und haben nur eine Tragfläche an der Kreisinnenseite und das Höhenruder auf der Kreisaußenseite.</li>
<li><a href="Vorbild" title="Vorbild">Vorbildgetreue</a> <a href="Nachbildung" title="Nachbildung">Nachbauten</a> bzw. <a href="Modell" title="Modell">Modelle</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Mögliche_Einteilung_ohne_Bezug_auf_Wettbewerb"><span id="M.C3.B6gliche_Einteilung_ohne_Bezug_auf_Wettbewerb"></span>Mögliche Einteilung ohne Bezug auf Wettbewerb</h2></div>
<ul><li>Segelflugmodelle; Nachbau eines Segelflugzeug-Vorbildes oder reines Zweckmodell ohne Vorbild.</li>
<li>Motorsegler; z. T. mehrere Meter Spannweite, oft mit Elektromotor</li></ul>
<ul><li><a href="Kunstflug" title="Kunstflug">Kunstflug</a>- bzw. <a href="3D-Kunstflug" title="3D-Kunstflug">3D-flugfähige</a> Modelle, die sich durch große Ruder und große Ruderausschläge auszeichnen, um möglichst wendig zu sein. 3D-flugfähige Modelle haben eine Motorisierung, die das Flugzeug senkrecht nach oben treiben kann, d. h. der <a href="Schub" title="Schub">Schub</a> ist größer als das Eigengewicht. Sie dienen hauptsächlich dazu, spektakuläre Schauflüge vorzuführen, allerdings leidet darunter oft die Eignung für sauberen Kunstflug. Modelle für klassischen (dynamischen) Kunstflug haben daher gemäßigte Rudergrößen und eine etwas andere Gesamtauslegung um klassische Kunstflugfiguren besser vorzeigen zu können.</li>
<li>Pylon-Renn-Modelle. Flugmodelle die auf maximale Geschwindigkeit ausgelegt sind und die bei <a href="Pylon" class="mw-disambig" title="Pylon">Pylon</a>-Rennen eingesetzt werden.</li>
<li>Vorbildgetreue Nachbauten (Flugzeugmodelle); auch häufig als <i>Scale</i>-Modelle bezeichnet. Angestrebt ist der möglichst maßstabs- und detailgetreue Nachbau. Tragflächenprofile dürfen jedoch verändert werden (eingeschränkt, ohne die Optik zu weit zu verfälschen), um den durch die Verkleinerung veränderten aerodynamischen Umständen Rechnung zu tragen. Nationale Wettbewerbsklassen wie <i>Semi-Scale</i> erlauben Abweichungen von der Vorbildtreue, sofern diese aus fünf Metern Entfernung nicht erkennbar sind.</li>
<li><a href="Modell-Airliner" title="Modell-Airliner">Modell-Airliner</a></li>
<li><a href="Slowflyer" title="Slowflyer">Slowflyer</a> und <a href="Park_Flyer" class="mw-redirect" title="Park Flyer">Park Flyer</a>, leichte und langsam fliegende Modelle, auch als Trainer.</li>
<li>Indoor-Modelle, extrem leichte und wendige Modelle, die beim <a href="Hallenfliegen" title="Hallenfliegen">Hallenfliegen</a> in Innenräumen oder Sporthallen eingesetzt werden.</li></ul>
<ul><li><a href="Shock_Flyer" title="Shock Flyer">Shock Flyer</a>, eine spezielle Indoor-Bauart. Leicht und sehr wendig, mit leistungsstarken Motoren, daher <a href="3D-Kunstflug" title="3D-Kunstflug">3D-tauglich</a>.</li>
<li>Raketenflugzeuge (oder auch Raketengleiter), umgebaute Flugzeugmodelle mit Fernsteuerung.</li>
<li><a href="Modellhubschrauber" title="Modellhubschrauber">Modellhubschrauber</a>, Unterscheidung zwischen Trainermodellen zum sportlichen Einsatz (3D, Kunstflug) und Scalemodellen als detaillierte Nachbauten der Originalhubschrauber.</li>
<li><a href="Motorschirm" title="Motorschirm">Motorschirm</a>-Modelle</li>
<li>Ferngesteuerte, gas- oder heißluftgefüllte <a href="Luftschiff" title="Luftschiff">Luftschiffe</a> und <a href="Ballon" title="Ballon">Ballone</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Fernsteuerungen">Fernsteuerungen</h2></div>
<p>Es gibt unterschiedliche Erscheinungsformen von Fernsteuerungen:
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Funkfernsteuerung">Funkfernsteuerung</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Funkfernsteuerung" title="Funkfernsteuerung">Funkfernsteuerung</a></i></div>
<p>Übertragung der Steuerfunktionen mittels eines hochfrequenten elektromagnetischen Feldes (<a href="Hochfrequenz" title="Hochfrequenz">HF</a>) durch eine <a href="Funkfernsteuerung" title="Funkfernsteuerung">Funkfernsteuerung</a>.
</p><p>Eine Funkfernsteuerungsanlage besteht im Prinzip immer aus einem Sender mit eigener Stromversorgung, einem Empfänger, den Rudermaschinen (Servos) und der Stromversorgung für den Empfänger und die Servos. Man unterscheidet zwischen Hand-, Pult- und Pistolen-Sendern. Mit zwei Steuerknüppeln mit je zwei Freiheitsgraden (Kreuzknüppel) lassen sich die vier wichtigsten Steuereingaben an die Steuerfunktionen des Flugmodells weitergeben. In der Regel sind das Höhe, Seite, Quer und Motor beim Flächenflugzeug und Nick, Roll, Yaw und Pitch beim Hubschrauber. Weitere Funktionen können über Schalter, Dreh- oder Schieberegler aktiviert werden.
</p><p>Funkfernsteuerungen für (Flug)Modelle unterliegen bestimmten gesetzlichen und regulatorischen Vorschriften.
In Europa (<a href="EU" class="mw-redirect" title="EU">EU</a>) ist allgemein der Frequenzbereich 35 MHz-A mit 20 belegbaren Kanälen für Flugmodelle reserviert. Andere Frequenzbereiche (27, 35-B, 40, 41, 72, 75, 433 MHz, 2,4 GHz) sind eventuell länderspezifisch unterschiedlich zugelassen oder nicht ausschließlich Flugmodellen vorbehalten. Seit einigen Jahren wird vermehrt die Signalübertragung im 2,4-GHz-Bereich genutzt, wodurch Störungen durch Kanaldoppelbelegung vermieden werden. Um eine Kanaldoppelbelegung zu vermeiden, ist auf Modellflugplätzen die Verwendung einer <a href="Frequenztafel" title="Frequenztafel">Frequenztafel</a> vorgeschrieben.
</p><p>Inzwischen gibt es Ansätze, die Steuerfunktionen von einem <a href="Smartphone" title="Smartphone">Smartphone</a> mit Hilfe einer App über <a href="Bluetooth" title="Bluetooth">Bluetooth</a> zum Flugmodell zu übertragen. In diesem Fall kann das Bildsignal einer im Modell montierten Videokamera zurück zum Smartphone übertragen und auf dem Bildschirm angezeigt werden. Das Fliegen mit Hilfe einer Videoübertragung der Pilotenperspektive wird als <a href="FPV-Flug" class="mw-redirect" title="FPV-Flug">FPV-Flug</a> bezeichnet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Leinenfernsteuerung_(Fesselflug)"><span id="Leinenfernsteuerung_.28Fesselflug.29"></span>Leinenfernsteuerung (Fesselflug)</h3></div>
<p>Fernsteuerung des Modells erfolgt mittels zwei oder mehrerer Leinen (meist Stahlseile). Dazu bewegt sich das Modell zwangsläufig auf der Oberfläche einer Halbkugel, in deren Zentrum der Pilot steht (das Modell fliegt i. A. auf einer Kreisbahn um den Piloten). Aufgrund der Beschränkung auf wenige Leinen sind nur ein bis zwei Steuerfunktionen (Flaps, Höhenruder, selten Motordrossel) üblich.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Infrarot-Fernsteuerung">Infrarot-Fernsteuerung</h3></div>
<p>Übertragung der Steuerfunktionen mittels eines modulierten Lichtsignals (z. B. <a href="Infrarot" class="mw-redirect" title="Infrarot">Infrarot</a>). Da Lichtsignale genehmigungsfrei sind, wird diese Art der Fernsteuerung gern bei sehr günstigen Modellen verwendet. Weil die Infrarotübertragung durch Sonnenlicht gestört wird, eignet sich die IR-Steuerung nur für Indoor-Modelle.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Sonstige_Fernsteuerungen">Sonstige Fernsteuerungen</h3></div>
<p>Andere mögliche Fernsteuerungen arbeiten z. B. akustisch (<a href="Ultraschall" title="Ultraschall">Ultraschall</a>), sind aber heute ungebräuchlich.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Antrieb">Antrieb</h2></div>
<ul><li><a href="Propeller" title="Propeller">Propeller</a>: Wandelt eine axiale Drehbewegung in eine Vortriebskraft in Achs-Richtung der Drehachse um. Der Propeller bewegt sich dabei frei in der Luft oder ist ummantelt ohne Leitschaufeln zu besitzen (<a href="Mantelpropeller" title="Mantelpropeller">Mantelpropeller</a>). Ein Spezialfall ist der <a href="Rotor" title="Rotor">Hubrotor</a> eines <a href="Hubschrauber" title="Hubschrauber">Hubschraubers</a>.</li>
<li><a href="Impeller" title="Impeller">Impeller</a>: Wandelt ebenfalls eine meist axiale Drehbewegung in eine Vortriebskraft um. Bei einem axialen Impeller wird die Luftmasse durch einen ummantelten <a href="Rotor" title="Rotor">Rotor</a> beschleunigt. Ein System aus Leitschaufeln, der sogenannte <a href="Stator" title="Stator">Stator</a>, sorgt für eine <a href="Drehimpuls" title="Drehimpuls">drallfreie</a> Abströmung. Der Rotor und die Leitschaufeln des Impellers ähneln prinzipiell den bei <a href="Turbine" title="Turbine">Turbinen</a> üblichen Turbinenrädern und -schaufeln.</li>
<li><a href="Verbrennungsmotor" title="Verbrennungsmotor">Verbrennungsmotor</a>: Kolbenmotor oder <a href="Wankelmotor" title="Wankelmotor">Wankelmotor</a> mit einem oder mehreren <a href="Zylinder_(Technik)" title="Zylinder (Technik)">Zylindern</a> und mit unterschiedlichem <a href="Hubraum" title="Hubraum">Hubraum</a>. Je nach Zündprinzip werden verschiedene Motorentypen unterschieden (<a href="Selbstz%C3%BCndermotor" class="mw-redirect" title="Selbstzündermotor">Selbstzündermotor</a>, <a href="Gl%C3%BChkerzenmotor" class="mw-redirect" title="Glühkerzenmotor">Glühkerzenmotor</a>, <a href="Ottomotor" title="Ottomotor">Ottomotor</a>). Motoren mit mehreren Zylindern werden oft nach deren Anordnung benannt (z. B. <a href="Sternmotor" title="Sternmotor">Sternmotoren</a>).</li>
<li><a href="Elektromotor" title="Elektromotor">Elektromotor</a>: Konventionelle Bürstenmotoren oder leistungsstarke <a href="B%C3%BCrstenloser_Gleichstrommotor" title="Bürstenloser Gleichstrommotor">bürstenlose Elektromotoren</a> (Brushlessmotoren) als Innen-Außenläufer oder innendrehende Außenläufer. Historische Kurznotiz: Erst der Einsatz von <a href="Samarium-Cobalt" title="Samarium-Cobalt">Samarium-Cobalt</a> bei den vom Dipl.-Phys. Heinz Keller gebauten Keller Motoren verhalfen den „eher schwächlichen Treiblingen zu bislang ungekanntem Temperament“ (Zitat aus <span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://deadurl.invalid/http://www.dmfv.aero/modellflieger/02-06/30.html">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.dmfv.aero/modellflieger/02-06/30.html">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Toter Link/www.dmfv.aero</span><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.dmfv.aero/modellflieger/02-06/30.html">www.dmfv.aero</a> <small>(Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2023. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://timetravel.mementoweb.org/list/2010/http://www.dmfv.aero/modellflieger/02-06/30.html">Suche in Webarchiven</a>)</small> 30 Jahre Retrospektive des <a href="Deutscher_Modellfliegerverband" title="Deutscher Modellfliegerverband">DMFV</a>). Inzwischen werden von anderen Herstellern Motoren mit den bisher leistungsfähigsten Dauermagneten aus <a href="Neodym-Eisen-Bor" title="Neodym-Eisen-Bor">Neodym-Eisen-Bor</a> gebaut. Selbst bemannte Flugzeuge gibt es als <a href="Elektroflugzeug" title="Elektroflugzeug">Elektroflugzeuge</a>. Genauso wichtig war die Einführung hochstromfähiger <a href="Nickel-Cadmium-Akkumulator" title="Nickel-Cadmium-Akkumulator">NiCd-Akkuzellen</a> Mitte der 1980er durch die Firma Sanyo und die Entwicklung hochbelastbarer Drehzahlsteller mit Leistungstransistoren.</li>
<li><a href="Turbinen-Strahltriebwerk" title="Turbinen-Strahltriebwerk">Turbinen-Strahltriebwerk</a>: Modell<a href="Gasturbine" title="Gasturbine">gasturbinen</a>, die im Prinzip wie ihre großen Vorbilder als ein- und zweistufige Strahltriebwerke arbeiten. Weiterhin haben Modelle mit Gasturbinenantrieb ihr Nischendasein verlassen und bieten vor allem mit ihrem vorbildgetreuen Klang eine eigene Faszination. Für spezielle Zwecke kommt auch der <a href="R%C3%BCcksto%C3%9Fantrieb" title="Rückstoßantrieb">Rückstoßantrieb</a> in Form von Schwarzpulvertreibsätzen, Wasser-, Dampf- oder Druckluftraketen zum Einsatz.
<ul><li><a href="Turbojet" class="mw-redirect" title="Turbojet">Turbojet</a>: Der Vortrieb wird ausschließlich durch den Abgasstrom der Turbine bestimmt.</li>
<li><a href="Turbofan" class="mw-redirect" title="Turbofan">Turbofan</a>: Die Turbine treibt einen <a href="Fan" title="Fan">Fan</a> an, der den Hauptanteil des Vortriebs liefert.</li>
<li><a href="Turboprop" title="Turboprop">Turboprop</a>: Die Turbine treibt einen <a href="Propeller" title="Propeller">Propeller</a> an, der für den Hauptteil des Vortriebs verantwortlich ist.</li></ul></li>
<li><a href="Staustrahltriebwerk" title="Staustrahltriebwerk">Staustrahltriebwerk</a>/<a href="Pulsstrahltriebwerk" title="Pulsstrahltriebwerk">Pulsstrahltriebwerk</a>: Pulsstrahltriebwerke wurden z. B. im <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieg</a> bei der <a href="Fieseler_Fi_103" title="Fieseler Fi 103">Fieseler Fi 103</a> verwendet. Nach diesem Prinzip arbeitende Funktionsmodelle werden auch in Modellflugzeugen eingesetzt. Aufgrund ihrer hohen Lautstärke ist der Einsatz von Pulsstrahltriebwerken starken Einschränkungen unterworfen.<sup id="cite_ref-NfL_Pulso_8-0" class="reference"><a href="#cite_note-NfL_Pulso-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Eine spezielle Form des Antriebs ist der elektrostatische Antrieb nach dem <a href="Biefeld-Brown-Effekt" title="Biefeld-Brown-Effekt">Biefeld-Brown-Effekt</a> beim <a href="Lifter_(Flugger%C3%A4t)" title="Lifter (Fluggerät)">Lifter</a>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rechtliches">Rechtliches</h2></div>
<div style="display:none" class="noexcerpt">Wikipedia:WikiProjekt Ereignisse/Vergangenheit/fehlend</div>
<p>Flugmodelle, die den <a href="Luftraum" title="Luftraum">Luftraum</a> nutzen, gelten in <a href="Deutschland" title="Deutschland">Deutschland</a> rechtlich als <a href="Luftfahrzeug" title="Luftfahrzeug">Luftfahrzeuge</a> und bilden eine eigene <a href="Luftfahrzeugklasse" title="Luftfahrzeugklasse">Luftfahrzeugklasse</a>. Der Betrieb von Flugmodellen wird durch Paragraph 21f der <a href="Luftverkehrsordnung" class="mw-redirect" title="Luftverkehrsordnung">Luftverkehrsordnung</a> (LuftVO) geregelt.
</p><p>Flugmodelle mit einer Masse von weniger als 5 kg können ohne spezielle <a href="Aufstiegserlaubnis" title="Aufstiegserlaubnis">Aufstiegserlaubnis</a> (Ausnahme: Raketenantrieb) mit einem Mindestabstand von 1,5 km zu Flugplätzen geflogen werden. Beim Einsatz eines Verbrennungsmotors muss dabei auch noch ein Mindestabstand von 1,5 km zu Wohngebieten eingehalten werden. Geeignete Modellfluggelände werden oft von <a href="Modellbauverein" title="Modellbauverein">Modellbauvereinen</a> betrieben.
Eine Abgrenzung von Freizeitvergnügen/Modellflugsport zu anderen (z. B. gewerblichen) Zwecken wird in <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.buzer.de/s1.htm?g=luftvo+1999&a=16">§ 16</a><span style="display:none"></span></span> LuftVO nicht (mehr) erwähnt.
</p><p>Flugmodelle mit einer höchstzulässigen Startmasse über 25 kg müssen einzeln zugelassen werden (<span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/luftvzo/__1.html">§ 1</a></span> Abs. 1 der Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung (LuftVZO)). Es gelten ähnliche Zulassungsvorschriften wie bei manntragenden Flugzeugen. Der Betrieb derartiger Flugmodelle setzt den Besitz eines Modellpilotenscheins voraus und ist nur auf dafür zugelassenen Fluggeländen möglich.
</p><p>Darüber hinaus ist innerhalb der <a href="Kontrollzone" title="Kontrollzone">Kontrollzone</a> von Flugplätzen eine Flugverkehrskontrollfreigabe von der <a href="Flugsicherung" title="Flugsicherung">Flugsicherung</a> einzuholen (<span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.buzer.de/s1.htm?g=luftvo+1999&a=16a">§ 16a</a><span style="display:none"></span></span> LuftVO).
</p><p>In Deutschland sind seit dem 1. Juli 2005 Flugmodelle laut <a href="Luftverkehrsgesetz" title="Luftverkehrsgesetz">Luftverkehrsgesetz</a> nicht mehr von der Versicherungspflicht für Luftfahrzeuge ausgenommen. Daher gelten seither für Flugmodelle die gleichen Ansprüche an die Haftpflichtversicherung wie für manntragende Flugzeuge, dies betrifft vor allem die Haftungssummen. Während die speziellen Modellflugversicherungen sich schnell an die neuen Anforderungen angepasst haben, haben viele allgemeine Versicherer die neuen Regelungen ignoriert oder die Versicherung von Modellflugzeugen ganz aus der allgemeinen Haftpflichtversicherung gestrichen. Wer ohne oder ohne ausreichende Haftpflichtversicherung ein Flugmodell im öffentlichen Luftraum betreibt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Informationen zu Modellflugversicherungen geben zum Beispiel folgende Verbände: <a href="Deutscher_Modellfliegerverband" title="Deutscher Modellfliegerverband">DMFV</a>, <a href="Deutscher_Aero_Club" title="Deutscher Aero Club">DAeC</a>.
</p><p>Zu Flugmodellen zwischen 5 und 25 kg siehe auch <a href="Unbemanntes_Luftfahrzeug#Rechtliche_Situation" title="Unbemanntes Luftfahrzeug">Unbemanntes Luftfahrzeug#Rechtliche Situation</a>.
</p>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable" style="border-top-style: solid; border-top-width: 1px; clear: both; font-size:95%; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="Vorlage_Rechtshinweis"><div class="noviewer noresize nomobile" style="display: table-cell; padding-bottom: 0.2em; padding-left: 0.25em; padding-right: 1em; padding-top: 0.2em; vertical-align: middle;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="skin-invert" typeof="mw:File"></span></div>
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!</div>
</div></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Rudolf Gulich: <i>RC – Flugmodellbau für Einsteiger.</i> Augustus Verlag, Augsburg 1999, ISBN 978-3-8043-0262-4.</li>
<li>Rudolf Gulich: <i>RC-Flugmodellbau mit Verbrennungsmotoren.</i> Augustus Verlag, Augsburg 1999, ISBN 978-3-8043-0263-1.</li>
<li>Werner Frings: <i>Modellmotoren praxisnah.</i> Wellhausen & Marquardt Medien, Hamburg 2007, ISBN 978-3-939806-00-4 (<i>Modell-Aviator-Fachbuch</i>).</li>
<li>Gerald Kainberger: <i>Das große Buch des Modellflugs. Theorie, Technik, Praxis.</i> Verlag für Technik und Handwerk, Baden-Baden 2010, ISBN 978-3-88180-793-7 (<i>vth-Fachbuch</i>).</li>
<li>Manfred-Dieter Kotting: <i>Moderne Fernsteuerungen für RC-Flugmodelle. Empfänger, Servos, Zubehör.</i> Verlag für Technik und Handwerk, Baden-Baden 2008, ISBN 978-3-88180-780-7 (<i>vth-Fachbuch</i> = <i>FMT-Fachbuch</i>).</li>
<li>Lothar Schäfer: <i>Aerobatic-Workbook. Basiswissen für Kunstflieger.</i> Wellhausen & Marquardt Medien, Hamburg 2009, ISBN 978-3-939806-13-4 (<i>Modell-Aviator-Edition</i>).</li>
<li><a href="Dieter_Schl%C3%BCter" title="Dieter Schlüter">Dieter Schlüter</a>: <i>Hubschrauber ferngesteuert. Mit Schlüter-Comeback-Benzinhubschrauber und Kommentaren zur Weiterentwicklung.</i> 14. überarbeitete und erweiterte Auflage. Neckar-Verlag, Villingen-Schwenningen 2007, ISBN 978-3-7883-4126-8 (<i>Modell-Fachbuch</i>).</li>
<li>Martin Simons: <i>Modellflug-ABC. Grundlagen, Aerodynamik & Tipps.</i> Verlag für Technik und Handwerk, Baden-Baden 2006, ISBN 3-88180-735-7 (<i>FMT-Fachbuch</i>).</li>
<li>Michal Šíp: <i>Das große Handbuch Modellflug.</i> Geramond, München 2008, ISBN 978-3-7654-7348-7 (<i>Modell-Aviator-Edition</i>).</li>
<li>Alasdair Sutherland: <i>Grundlagen des Modellfliegens. Mehr wissen, besser fliegen.</i> Verlag für Technik und Handwerk, Baden-Baden 2001, ISBN 3-88180-711-X (<i>vth-Fachbuch</i> = <i>FMT-Fachbuch</i>).</li>
<li>Heinrich Voss: <i>Modell-Turbinen praxisnah.</i> Wellhausen & Marquardt Medien, Hamburg 2010, ISBN 978-3-939806-04-2 (<i>Modell-Aviator-Edition</i>).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Models_of_aircraft?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Models of aircraft</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.today/20121220193151/http://www.fai.org/aeromodelling/">International Aeromodelling Commission of FAI (englisch)</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 20. Dezember 2012 im Webarchiv <i><a href="Archive.today" title="Archive.today">archive.today</a></i>)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.daec.de/">Deutscher Aero Club</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.mfsd.de/">Modellflugsportverband Deutschland</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.dmfv.de/">Deutscher Modellfliegerverband</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.modellflug.ch/">Schweizerischer Modellflugverband</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.prop.at/">Österreichischer Aero-Club</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.today/20121220220651/http://www.modellraketen.org/">Modellraketen-Dachverein Deutschland/Österreich/Schweiz</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 20. Dezember 2012 im Webarchiv <i><a href="Archive.today" title="Archive.today">archive.today</a></i>)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.modellbaukalender.info/">Modellbaukalender / Vereinslisten für Deutschland/Österreich/Schweiz</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://wiki.rc-network.de/index.php/Flugmodelle_%C3%9Cbersicht">Übersicht Modellflugzeuge</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Der mit dem Transatlantikflug erzielte Langstreckenrekord wurde 2009 von der FAI aberkannt, da die Kategorie "autonomous flight" nicht mehr dem Modellflug zugehörig gilt</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.buzer.de/s1.htm?g=LuftVZO&a=1">§ 1 Abs. 1 Nr. 8</a><span style="display:none"></span></span> LuftVZO</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">DI Christian Faymann: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20181129100356/https://www.prop.at/vereine.html"><i>Liste österreichischer Modellflug-Vereine.</i></a> Österreichischer Aero-Club, archiviert vom <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=https%3A%2F%2Fwww.prop.at%2Fvereine.html">Original</a></span> (nicht mehr online verfügbar) am <span style="white-space:nowrap;">29. November 2018</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 29. November 2018</span>.</span> <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/https://www.prop.at/vereine.html">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.prop.at/vereine.html">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.prop.at</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AFlugmodell&rft.title=Liste+%C3%B6sterreichischer+Modellflug-Vereine&rft.description=Liste+%C3%B6sterreichischer+Modellflug-Vereine&rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20181129100356%2Fhttps%3A%2F%2Fwww.prop.at%2Fvereine.html&rft.creator=DI+Christian+Faymann&rft.publisher=%C3%96sterreichischer+Aero-Club&rft.source=https://www.prop.at/vereine.html&rft.language=de"> </span></span>
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<li id="cite_note-NoctesAtticae-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-NoctesAtticae_4-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Aulus_Gellius" title="Aulus Gellius">Aulus Gellius</a>, Martin Hertz, Carl Hosius: <cite style="font-style:italic">A. Gellii Noctium Atticarum Libri XX</cite>. B. G. Teubner, Stuttgart 1969, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>352</span>: „Nam et plerique nobilium Graecorum et Favorinus philosophus, memoriam veterum exequentissimus, affirmatissime scripserunt simulacrum columbae e ligno ab Archyta ratione quadam disziplinaque mechanica factum volasse; ita erat scilicet libramentis suspensum et aura spiritus inclusa atque occulta concitum.“<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Flugmodell&rft.au=Aulus+Gellius%2C+Martin+Hertz%2C+Carl+Hosius&rft.btitle=A.+Gellii+Noctium+Atticarum+Libri+XX&rft.date=1969&rft.genre=book&rft.pages=352&rft.place=Stuttgart&rft.pub=B.+G.+Teubner" style="display:none"> </span></span>
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<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20170912055255/http://www.modellflugimdaec.de/leistungssport/elektrosegelflug/f5f">Archivierte Kopie</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.modellflugimdaec.de%2Fleistungssport%2Felektrosegelflug%2Ff5f">Originals</a></span> vom 12. September 2017 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.modellflugimdaec.de/leistungssport/elektrosegelflug/f5f">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.modellflugimdaec.de/leistungssport/elektrosegelflug/f5f">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.modellflugimdaec.de</span></span>
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<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20170912055255/http://www.modellflugimdaec.de/leistungssport/elektrosegelflug/f5f">Archivierte Kopie</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.modellflugimdaec.de%2Fleistungssport%2Felektrosegelflug%2Ff5f">Originals</a></span> vom 12. September 2017 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.modellflugimdaec.de/leistungssport/elektrosegelflug/f5f">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.modellflugimdaec.de/leistungssport/elektrosegelflug/f5f">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.modellflugimdaec.de</span></span>
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<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Thomas Wiesiolek: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.rc-network.de/magazin/artikel_10/art_10-079/art_079-01.html"><i>F1E Magnetsteuerung - Funktion und Aufbau.</i></a> rc-network.de, 19. Dezember 2010,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 10. April 2018</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AFlugmodell&rft.title=F1E+Magnetsteuerung+-+Funktion+und+Aufbau&rft.description=F1E+Magnetsteuerung+-+Funktion+und+Aufbau&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.rc-network.de%2Fmagazin%2Fartikel_10%2Fart_10-079%2Fart_079-01.html&rft.creator=Thomas+Wiesiolek&rft.publisher=rc-network.de&rft.date=2010-12-19"> </span></span>
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<li id="cite_note-NfL_Pulso-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-NfL_Pulso_8-0">↑</a></span> <span class="reference-text">NACHRICHTEN FÜR LUFTFAHRER (NfL) TEIL I Langen, 2. März 2006 NfL I-59/06: "<i>Der Betrieb von Flugmodellen mit intermittierenden Strahltriebwerken (Pulsotriebwerk, Schubrohr, Schmidt-Argus-Rohr) oder Staustrahltriebwerken (Ram-Jet) kann nur zugelassen werden, wenn durch Messung nachgewiesen wurde, dass eine Überschreitung der Immissionsrichtwerte an den betroffenen Wohngebieten dadurch nicht gegeben ist.</i>"</span>
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Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2025-12-16" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Flugmodell&oldid=262461637">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
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